Videostories7491

Gabriela Grunder
“Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich – das macht es interessant und, dass man mit den Händen etwas machen kann, wo man auch wirklich ein Problem zielgerichtet löst.“ In der Chirurgie geht es für Gabriela Grunder, Oberärztin Chirurgie bei Solothurner Spitäler, in erster Linie darum, dass man Patientenbeschwerden operativ lösen kann. Was würde sie ihrem 14-jährigen Ich mit auf den Weg geben? “Ich würde jedem raten das zu machen, was mich interessiert und mir würde ich raten geh Medizin studieren und mach Chirurgie trotz allem.“

Markus Jaeggi Fiechter
“Sei neugierig für Neues, probiere neue Sachen aus und mach einen längeren Auslandsaufenthalt“, würde Markus Jaeggi Fiechter seinem 14-jährigen Ich mit auf den Weg geben. Als Controller bei Solothurner Spitälern geht es darum Daten zu erheben, auszuwerten und gemeinsam mit der Spitalleitung weitere Maßnahmen zu definieren. Auch die Jahresplanung ist Teil seines Jobs. Wichtige Voraussetzung für diese Position? “Man muss sich mit komplexen Zusammenhängen auseinandersetzen und muss mit Leuten reden können.“

Monika Gassmann
“Das Coolste an dem Job ist zu sehen, wie die Leute immer wieder Fortschritte machen und mehr Lebensqualität haben.“ Als Dipl. Ergotherapeutin FH geht es für Monika Gassmann darum, Menschen nach Unfällen oder Krankheiten wieder zur Selbstständigkeit zurück zu führen. In der Psychiatrischen Klinik bei Solothurner Spitäler arbeitet sie dazu gestalterisch mit Klienten, die beispielsweise an Depressionen leiden. Ihr Rat an ihr 14-jähriges Ich? “Leb bewusster.“

Margot Schärer
“Mir gefällt der Austausch mit den Menschen am besten.“ Für Margot Schärer geht es als Psychologin bei Solothurner Spitäler darum Kinder und Jugendliche in Notsituationen zu begleiten. Was stellt für sie in ihrem Job die größte Herausforderung dar? “Man kann nicht immer allen Leuten helfen. Man kann niemanden zwingen, sich helfen zu lassen.“

Carol Bieli
“Das Coole am Job ist, dass es sehr abwechslungsreich ist. Es kommt jeden Tag etwas Neues auf einen zu und man lernt wirklich Kochen, auch mit Kräutern und Gewürzen.“ Als erstes sichtet Carol Bieli, Diätköchin bei Solothurner Spitäler, in der Früh die Kostvorgaben für die verschiedenen Patienten, aufgrund von beispielsweise Schluckstörungen oder Nierenproblemen. Was sollte man mitbringen, um in diesem Bereich zu arbeiten? “Man muss mit Stress umgehen können.“

Mario Marx
“Die größte Herausforderung ist, die Pflanzen aufrecht zu erhalten. Durch tägliche Gießarbeiten, Düngarbeiten oder Schnittarbeiten.“ Im ersten Lehrjahr zum Gärtnerfachmann an der Universität Graz kommt Mario Marx dieser Aufgabe in den Gewächshäusern nach. In seinem zweiten Lehrjahr kann er sein bis dahin erworbenes Wissen im Freiland einbringen. Was ist seiner Meinung nach eine wichtige Voraussetzung für diese Lehre? “Das Interesse für Pflanzen und die Begeisterung. Weil, wenn es keinen Spaß macht, dann geht es auch nicht.“

Alice Konstantin
“Wichtig ist natürlich ein gutes mathematisches Verständnis, ein analytisches Denkvermögen und natürlich viel Engagement und Durchhaltevermögen“, würde Alice Konstantin als wesentlich beschreiben, um ein BWL Studium an der Universität Graz zu beginnen. Das Coolste an ihrem Studium ist für sie, “dass es sehr praxisnah ist. Wirtschaft spielt ja eigentlich in allen Lebensbereichen eine Rolle.“ Was möchte sie nach ihrem Studium machen? “Ich möchte auf jeden Fall am Ball bleiben. Damit ist es noch nicht abgeschlossen.“

Julia Goldgruber
“Sei unglaublich ehrgeizig“, würde Julia Goldgruber, Personalentwicklung an der Universität Graz, ihrem 14-jährigen Ich empfehlen. In ihrem Tätigkeitsbereich plant sie Weiterbildungen für die Mitarbeiter und betreut diese auch bei Fragen. Warum sie sich in ihrer Arbeit so wohl fühlt? “Wenn es genau das ist, was einerseits auf deine Ausbildung trifft und absolut zu deiner Persönlichkeit passt, dann ist es perfekt.“

Edith Petschnigg
“Hör auf deine innere Stimme. Mach das, was dir selbst wirklich wichtig ist. Ich denke man kann nur dort gut sein, wo auch wirklich das Herz dranhängt“, wäre Edith Petschniggs Rat an ihr 14-jähriges Ich. In ihrem Doktorat in Theologie an der Universität Graz begeistert sie besonders das Forschen für ihre Dissertation. Das Coolste “für mich persönlich ist mein Thema: Es geht um die Aufarbeitung der jüdisch-christlichen Beziehungen nach 1945, konkret anhand von vier Dialoginitiativen. Cool war für mich dabei vor allem der Begegnungsaspekt.“

Helmut Jungwirth
“Das Coolste an meinem Job ist, dass er nie gleich ist.“ Helmuth Jungwirth bekleidet zwei Positionen an der Universität Graz: Zum einen als Assoz. Universitätsprofessor am Institut für molekulare Biowissenschaften und zum anderen als geschäftsführender Leiter für die Abteilung Gesellschaft, Wissen und Kommunikation, in der es hauptsächlich um die Wissensvermittlung nach außen geht. Sein Rat an sein 14-jähriges Ich? “Gar nicht so viel planen. Es kommt sowieso immer anders, als man denkt.“

Manuela Temmer
“Wenn man sagt, man ist Astrophysikerin und erforscht die Oberfläche der Sonne, das ist an Coolness-Faktor nicht zu überbieten. Cool ist auch die Zusammenarbeit und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt.“ Neben der Forschungsarbeit gehört zu Manuela Temmers Aufgabenbereich als Assoz. Universitätsprofessorin und Astrophysikerin an der Universität Graz auch die Lehre. Was wäre der wichtigste Ratschlag an ihr 14-jähriges Ich? “Ein Ratschlag wäre, sich nicht verunsichern zu lassen.“

Simone De Angelis
“Man braucht eine große Ausdauer und sehr viel Motivation. Es geht auch nicht ohne Leidenschaft, weil ansonsten man die ganzen Jahre der Unsicherheit gar nicht überstehen würde.“ Simone De Angelis, Universitätsprofessor an der Universität Graz, hat diesen Schritt gewagt und beschäftigt sich in seinem Forschungsfeld mit Wissenschaftsgeschichte: “Wie sich wissenschaftliches Wissen entwickelt und konstituiert hat.“ Das Coolste an seinem Job ist für ihn, dass “man eine große Freiheit hat, was die Forschungsthemen betrifft.“

Clemens Janisch
“Der Reiz ist einfach der Versuch oder die Idee nachzuvollziehen, wie sich Wissenschaften in historischer Perspektive entwickeln konnten“, beschreibt Clemens Janisch, Doktorant der Wissenschaftsgeschichte an der Universität Graz, was ihm besonders an seinem Fach motiviert. Das Doktoratsstudium ist sehr offen gegliedert und der wichtigste Part ist das Verfassen der Dissertation. Was sollte man für diesen Werdegang mitbringen? “Eine gewisse Beharrlichkeit und Grundneugier sind eigentlich Hauptvoraussetzung für dieses Studium.“

Tetyana Butenko
“Always have fun”, Tetyana Butenko would tell her 14-year-old self. The coolest thing about her job as IT Project Manager at Raiffeisen? “With each project you can learn something new.” But she also explains: “In my current position, I miss the direct contact with clients.”

Jürgen Simbürger
“Lass dich nicht von guter Rhetorik blenden. Achte stets darauf, was Menschen tun und nicht darauf, was sie sagen”, wäre ein Tipp von Jürgen Simbürger an sein 14-jähriges Ich. Der Consultant mit Fokus auf Bankenbetreuung schätzt die regionale Vielfalt seiner Tätigkeit: “Da ist es für mich ganz spannend, wie unterschiedlich die Raiffeisen Banken sind.”

Mario Reinprecht
“Natürlich gibt’s Regeln, es gibt Rahmenbedingungen, aber genau das macht’s spannend, sich darin bewegen zu können und trotzdem optimale Lösungen für gewisse Dinge zu erzielen”, beschreibt der Fachexperte für Zahlungsverkehr bei der Raiffeisen, Mario Reinprecht, das Coolste. Engagement ist für seinen Job das Wichtigste: “Das Know-How kriegt man nicht von heute auf morgen.”

Rainer Stelzer
“Gut gefällt mir, dass man Sachen entscheiden und vorantreiben kann”, entgegnet Rainer Stelzer, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Steiermark, auf die Frage nach dem Coolsten an seinem Job. Was es für seine Position braucht? “Wichtige Voraussetzung ist, dass man Erfahrung aus dem Bankbereich mitbringt. Auch Vielseitigkeit ist eine Eigenschaft, die kein Nachteil ist und hohe Einsatzbereitschaft für das Unternehmen.”

Ulrike Mikovits
“Lass dich nicht beirren, mach genau die Ausbildung, wo dein Herzblut drinnenliegt”, würde Ulrike Mikovits ihrem 14-jährigen Ich raten. “Eine der wesentlichsten Herausforderungen ist es, sich Gesichter und Namen gut zu merken, um nichts durcheinander zu bringen, aber auch ein gutes Maß an Organisationskompetenz mitzubringen”, erzählt sie über ihren Beruf als Recruiting Manager bei Raiffeisen.

Julia Bischanka
“Für den Beruf an sich ist es wichtig, dass man mit Menschen gerne zusammenarbeitet. Und zwar mit Menschen aller Altersgruppen.” Auf der Website der FH Campus Wien informierte sich Julia Bischanka über das Studium der Orthoptik und befindet sich nun schon im 5. Semester. “Für mich persönlich ist das Coolste, dass wir so viel Kontakt zur Neurologie haben.”

Katharina Scheinast
“Sehr wichtig sind Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz” für Katharina Scheinast in ihrem Studium der Gesundheits- und Krankenpflege auf der FH Wien. Die Umstellung von Uni zur FH war für sie die größte Herausforderung, “weil ich diesen geregelten Tagesablauf so nicht mehr gekannt habe.”

Philipp Lengauer
"Frei und uneingeschränkt zu arbeiten" ist für Philipp Lengauer das Coolste an seinem Job im Online Prducing-Team. Sinem 14-jährigen Ich rät er, sich zu überlegen, was man später werden will und welchen Werdegang man dazu benötigt. "Wenn man das wirklich möchte, dann wird man es auch erreichen."

Robert Kratky
"Da gibt es diesen Moment, da weißt du, es ist ein Millionenpublikum dran. Du spürst es irgendwie. Und die Sonne geht auf und scheint durch das Fenster. Das ist durch nichts aufzuwiegen,“ gibt Robert Kratky, Moderator bei Hitradio Ö3, einen Einblick in seinen Job. Seine Funktion im Ö3 Wecker Team ist es, die vorbereiteten Inhalte mit seiner persönlichen Note zu präsentieren und durch die Sendung zu führen. Sein Ziel? "Mir etwas zu überlegen, um die Menschen besser informiert und besser gelaunt in den Tag zu bringen.“

Isabella Lokosek
“Das Coolste für mich ist, dass ich mich selbst mit mir auseinandersetzen muss, um jemanden im Sprechen und in der Sprache therapieren zu können.” Isabella Lokosek studierte zuerst Publizistik, bevor sie das Studium der Logopädie auf der FH Campus Wien für sich entdeckte. “Ich sehe genau den Punkt, der mir so gut gefällt auch als Herausforderung: Es ist oft nicht einfach über seine Grenzen hinaus zu gehen.”

Hubert Wimmer
“Das Coole an unserem Studiengang ist vor allem die Offenheit der Studiengangsleitung, die wirklich offen für neue Projekte ist.” Hubert Wimmer studiert Health Assisting Engineering an der FH Campus Wien und bewegt sich daher zwischen Medizin und Technik. Das Zeitmanagement ist die größte Herausforderung: “In der Freizeit muss man schon einiges investieren, dadurch dass es berufsbegleitend ist.”

Melanie Spangl
“In der Logopädie geht es darum, dass man die Kommunikationsfähigkeiten wieder herstellt, anbahnt oder verbessert.” Melanie Spangls Studium der Logopädie, Phoniatrie & Audiologie an der FH Campus Wien beinhaltet sowohl medizinische als auch linguistische Komponenten. Kommunikativität ist eine Voraussetzung: “Man sollte sich auch ganz deutlich abgrenzen können von möglichen Schicksalen, die dann Patienten eventuell mitbringen.”

Severin Sagharichi
“Es geht im Grunde genommen darum, dass Führungskräften der sozialen Arbeit oft das wirtschaftliche Know-how fehlt und dieses Studium versucht Ihnen das beizubringen.” Der Student der Sozialwirtschaft und Sozialen Arbeit, Severin Sagharichi, weiß unter anderem die Vernetzungsmöglichkeiten an der FH Campus Wien sehr zu schätzen. “Mein Ratschlag für’s Leben wäre: Immer positiv bleiben, weil am Ende wird alles gut.“

Gudrun Neunteufel
“Geht scho, gemma, Voigas!”, sind die drei Ratschläge von Gudrun Neunteufel kurz zusammengefasst. Die Leiterin des Marketings bei Hitradio Ö3 schätzt sowohl das Medium Radio als auch die Markenpflege sowie die Kommunikation mit Partnern. Worauf man Acht geben sollte? “Du musst es wirklich lieben, weil du lebst es dann. Und nicht nur, wenn du reingehst. Es verlässt dich nicht.”

Gerold Unterhumer
“Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis aufrecht zu erhalten, den Studierenden auch zu zeigen, dass das, was wir hier theoretisch lernen, draußen in der Praxis mit Patienten im Spital eine wesentliche Kompetenz darstellt,” ist eine der Voraussetzungen in Gerold Unterhumers Beruf als Studiengangsleiter im Bereich der Radiologietechnologie. “Ich habe mir diesen Beruf sehr bewusst ausgesucht, weil mich diese Kombination aus Technik und der Arbeit mit Menschen begeistert hat.”

Markus Vill
“Du kannst alles werden, was du willst. Du musst es einfach nur wollen”, würde Markus Vill seinem 14-jährigen Ich für die berufliche Entscheidungsfindung mitgeben. Das Department Bauen & Gestalten ist heute sein Lehrbereich, während er in der Forschung die verantwortungsvolle Aufgabe der statischen Beurteilung von bestehenden Bauten innehat. “Ich hab’ schon während dem Studium den Kollegen von der Architektur ein bisschen geholfen bei statischen Entwürfen und Fragestellungen.”

Benny Hörtnagl
“Es sind eigentlich mehrere Gründe, aber es führt mich immer wieder zurück zu meiner Leidenschaft für Musik”, verhandelt Benny Hörtnagl das Coolste an seinem Job bei Hitradio Ö3. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten sieht der Moderator als Vorteil. Wie er zu seinem Beruf kam? “Damals ein Voluntariat gemacht, Moderator ausgefallen, Chef sagt: Na, irgendwer muss moderieren. Mach’!”

Michael Pauser
“Die Moderatoren sind die Aushängeschilder, der erste Kontakt, den man zu diesem Radiosender hat.” Michael Pausers Aufgabe ist es, diese auszubilden, zu coachen und nebenbei stets neue Ideen für das Programm abzuliefern. Die Fragen sind hier zum Beispiel: “Wie klingt ein Sommer im Radio? Wie klingt ein Gewinnspiel? Was muss man sagen? Wie singt man das? Wie spricht man das?”

Philipp Hansa
Drei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich? “Die mag ich überhaupt nicht, die Frage. Ich kann das nicht mehr ändern, ich kann nur das ändern, was in der Zukunft passieren wird.” Philipp Hansa ist Programmgestalter bei Hitradio Ö3 und bleibt für die Umsetzung cooler Ideen auch gerne mal länger im Büro. “Ich habe 2 Monate hier als Praktikant verbracht und dabei so viel Blödsinn geredet, dass die Damen und Herren gemeint haben: Der passt genau hier her.”
Andi Knoll
“Dass der Moderator sich auskennt, wie die Neue von Lady Gaga heißt, theoretisch auch den Nahostkonflikt erklären könnte und dann nebenbei noch gut gelaunt ist, sich nicht verspricht und möglichst authentisch ist”, ist das Gesamtpaket, das Moderator Andi Knoll bei Hitradio Ö3 serviert. Sein Fazit: “Entweder man kann’s oder kann’s nicht.”

Thomas Kamenar
“Alles, was ich jetzt bin, ist nur die Summe aller Entscheidungen, die ich auch als 14-Jähriger getroffen habe. Und deswegen würde ich einfach sagen: Mach’ weiter.” Thomas Kamenar ist Moderator bei Hitradio Ö3. Dass Kreativität gefordert wird, gefällt ihm besonders gut: “Es ist dann nichts Weltbewegendes, das du gemacht hast, aber wenn du einen Hörer irgendwie packst, dann hast du eigentlich schon gewonnen.”

Verena Enzi
“Wissen steht nicht nur in Büchern. Viel raus, viel reisen!”, würde Verena Enzi, Leiterin des Hörerservice bei Hitradio Ö3 ihrem 14-jährigen Ich raten. Das Coolste an ihrem Job? “Dass man nie weiß, was kommt, was einem die Möglichkeit bietet auch nach Jahren noch sehr viel zu lernen.”




